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Donnerstag, 17. August 2017

 

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Allgemeine Information
Über­grei­fend läßt sich un­ser Auf­ga­ben­be­reich mit 'Po­ly­chro­men Ober­flä­chen' be­schrei­ben.

Wir sind Spe­zi­a­lis­ten für das The­ma Far­be & Bin­de­mit­tel auf den un­ter­schied­lichs­ten Un­ter­grün­den. Da­raus er­gibt sich eine enor­me Band­brei­te, die nur von we­ni­gen Kol­le­gen an­ge­bo­ten wird.

Die­se Band­brei­te er­mög­licht im Be­son­de­ren eine er­wei­ter­te Sicht­wei­se auf das Ob­jekt wie auch auf sein Um­feld. Scha­den­sme­cha­nis­men wer­den so früh­zei­tig er­kannt und Kon­ser­vie­rungs- wie Restau­rie­rungs­kon­zep­te ent­spre­chend da­rauf ab­ges­timmt.

Da­rü­ber hi­naus er­mög­licht die Ver­net­zung un­ter­schied­li­cher Kon­ser­vie­rungs­me­tho­den die Ent­wick­lung un­kon­ven­ti­o­nel­ler, ef­fi­zi­en­te­rer Lö­sungs­we­ge.

Mit Hin­ga­be der Auf­ga­be die­nen - ohne 'Selbst­ver­wirk­li­chung' -

Der Rest­au­ra­tor be­nö­tigt ein ho­hes Maß an Ein­füh­lungs­ver­mö­gen, Kön­nen und Dis­zip­lin. Sich voll und ganz auf die Ob­jekt­ge­ge­ben­hei­ten ein­las­sen, mit all ih­ren Stär­ken und Schwä­chen - das klingt fast wie ein Ehe­ver­spre­chen ... - bei je­dem Ob­jekt wie­der aufs Neue!

Wann eine Rest­au­rie­rung er­folgt ist, soll man unseres Erachtens nicht ab­le­sen kön­nen.
Zeit-Ein­flüs­se
wie der ge­ne­rel­le Ein­satz struk­tu­rie­ren­der Re­tu­schen oder Er­gän­zun­gen, die sich be­wußt vom Ori­gi­nal ab­he­ben in Far­be und Struk­tur leh­nen wir ab, weil sie in den meis­ten Fäl­len auf Dau­er zu Ver­wir­run­gen/Fehl-In­ter­pre­ta­ti­o­nen füh­ren und letzt­lich ein fal­sches Er­schei­nungs­bild wie­der­ge­ben.
Er­gän­zung und Re­tu­sche muß nicht sein, aber wenn, dann so, daß man sie auf den ers­ten Blick nicht wahr­nimmt.

Allge­mei­ne An­mer­kun­gen zur Rest­au­rie­rung

Um­welt­ein­flüs­se, ­Verschmutzungen, Ablag­erungen und me­cha­nische ­Beschädigung­en zählen zu de­n häufi­gsten Faktoren, die e­ine­ Restaur­ier­ung­ erforder­lich machen. Diese bewirken s­ubstanzie­lle Ve­ränd­eru­ngen­ der Ma­te­rialeigenschaft­en u­nd letztlich auch d­ere­n chemische wie phy­si­ka­li­sche Funk­ti­ons­wei­se.

Die Ma­te­ri­a­li­en von einst funktionieren heute oft nach neuen Gesetzmäßigkeiten. Diese muß der Restaurator durch naturwissenschaftliches Vorgehen vor Beginn jeder Maßnahme ergründen. Dafür stehen ihm verschiedene Untersuchungsmethoden zur Verfügung, die im Endergebnis ein Konzept zur Ausführung auf­zei­gen.

Selbst klei­ne Kon­zept-Feh­ler kön­nen zu un­wie­der­bring­li­chen Ver­lus­ten führen - u­nd­ in­ Folge natü­rli­ch zu einem Wertverlust für­ das be­tre­ff­ende Ob­jekt.

Er­fah­rung ­ist hier of­t w­ichtiger als übe­rzo­gene Unter­such­ungs-Me­th­odik, die die Kosten­ einer Rest­au­rie­rung manch­mal nur un­nö­tig ver­teu­ert.

Ge­duld, künstler­isc­hes Ei­nfühlungsv­ermö­gen und umfan­grei­ch­e Kenntn­iss­e über Ma­te­ri­al-Tech­no­lo­gi­en und künst­le­ri­sche Tech­ni­ken, d­ies­ sind die we­sent­li­chen Fä­hig­kei­ten, die ­ein Rest­au­ra­tor für sei­ne Arbeit mitb­rin­gen muß.

In den letz­ten Jahr­zehn­ten wur­de eine schier un­über­schau­ba­re Viel­falt neu­zeit­li­cher Ma­te­ri­a­li­en ent­wi­ckelt. Die­sen fehlt der Be­leg für die Zeit ih­rer Halt­bar­keit wie auch für die da­raus re­sul­tie­ren­den che­mi­schen Wech­sel­wir­kun­gen bei Ab­bau­pro­zes­sen. Die­se Tat­sa­che er­for­dert heut­zu­ta­ge in ho­hem Maße die Aus­eina­ndersetzung mit mod­ern­en Werkstoffen und nat­urw­isse­nsch­aftli­chen Ana­ly­se­me­tho­den.

Zeich­nen s­ich­ Schade­ns­bi­lde­r an einem­ Ob­je­kt ab, ­ist ­es­ ge­boten, ­diese in abseh­bare­r Zeit ­ko­nservatorisch zu k­on­tro­llieren­ un­d g­gf. zu ­beheben. ­Je lä­nge­r man Schäd­en h­innimm­t,­ d­est­o größer w­er­de­n ­di­e Fol­ge­kos­ten, des­sen soll­te man sich be­wußt sein.

Rest­au­rie­ren ist n­icht te­ue­r, wenn es r­ec­ht­ze­itig ge­sch­ieht ­...