Sie sind hier: Über uns / Personen & Ausbildungen / Toni Mack
Montag, 22. Oktober 2018

 

Kontakt & Beratung

Bit­te Kon­takt­ie­ren Sie uns.
Ger­ne neh­men wir uns Zeit für ein aus­führ­li­ches Be­ra­tungs­ge­spräch - wir freu­en uns über Ihre An­fra­ge!

Telefon: 08847-315
E-Mail senden >>

Toni Mack, Wissenschaftlicher Restaurator (WTA)

seit 1949 im Me­tier tä­tig. 

Wissenschaftlicher Restaurator DMF/WTA
Kir­chen­ma­ler- und Ver­gol­der­meis­ter mit Staats­aus­zeich­nung
Fach­be­rei­che: Ge­mäl­de, Skulp­tur, Wand­ma­le­rei, Bau­denk­mal­pfle­ge/-sa­nie­rung.

Aus­bil­dung:
Fir­men G. Wild­gru­ber/Aschau, J. Fesl/Chiem­gau, De­ko­ra­tiv- & Lüftl­ma­le­rei, Schrif­ten B. Wa­gen­stet­ter/Was­ser­burg-Inn, Gra­fi­ker/Kunst­ma­ler Lu­ci­dus Die­fen­bach, Kunst­ma­ler/Breit­brunn-Chiem­see            

Be­ruf­li­che Lauf­bahn:
u.a. Fa. Prof. S.Hilz - Kunst­ma­ler und Kirch­enrest­aurator ­in Bad Aib­ling,  Fa. J.F­inkenzel­ler, Mün­chen, Lei­ten­de Mit­ar­beit an Aus­stat­tung und Fres­ken in Klos­ter­kir­che Schäft­larn, Klos­ter­kir­che Schleh­dorf, Kir­che Ma­ria Thal­heim, Klos­ter Baum­burg, Schloß­ho­tel Her­ren­in­sel, Fran­zis­kaner­kir­che Bad Tölz, Schloß Ho­henaschau, Kir­che Op­pol­ding u.v.a.           

Re­si­denz­ver­wal­tung Mün­chen, Rest­au­rie­rung, Gra­vie­rung, Ver­gol­dung, In­nen­aus­stat­tung "Rei­che Zim­mer" i.d. Am­ma­li­en­burg (F.Cuvillies, J.Effner)            

Seit 1960 tä­tig als frei­be­ruf­li­cher Rest­au­ra­tor.

Das Ge­samt­ob­jekt BAU­DENK­MAL FRES­KEN­HOF (er­baut anno 1762) wur­de von den Rest­au­ra­to­ren Toni und Re­na­te Mack 1970 - vier Tage vor dem ge­plan­ten Ab­riß - mit gerin­gem Ei­gen­ka­pi­tal er­wor­ben und so­mit für die Nach­welt ge­ret­tet.            

Aus den Prob­lem­stel­lun­gen um eine dau­er­haf­te Kon­ser­vie­rung, Rest­au­rie­rung und Sa­nie­rung des Ob­jek­tes er­ga­ben sich ei­genstän­di­ge und z.T. auch neue Denk- und Vor­ge­hens­wei­sen, mit die­ser The­ma­tik um­zu­ge­hen. Größ­tes Hin­der­nis war ne­ben der ho­hen, jahr­zehn­te­lan­gen Geld­ver­schul­dung auch die Tat­sa­che ei­genstän­di­gen Den­kens und Han­delns, das be­hörd­li­cher­seits mit div. er­heb­li­chen Be­hin­de­run­gen und Blo­cka­den re­flek­tiert wur­de. Eine Fol­ge da­raus ist, daß wir als Rest­au­ra­to­ren über­wie­gend pri­va­te Auf­trag­ge­ber zu ver­zeich­nen ha­ben.

Ehrenamt - Heimatpfleger:

Von An­fang an be­schränk­te Toni Mack sein denk­mal­pfle­ge­ri­sches En­ga­ge­ment nicht nur auf den Fres­ken­hof, son­dern auch auf vie­le Prob­lem-Ob­jek­te im Um­feld. Durch sein be­herz­tes Vor­ge­hen - mit dem er sich nicht im­mer Freun­de schuf - wur­den vie­le be­deu­ten­de Ob­jek­te vor der Zerstö­rung be­wahrt.            

Der Schutz des Be­rufs­bil­des "Rest­au­ra­tor" war für ihn eine wei­te­re Mo­ti­va­ti­on. 12 Jah­re lei­te­te er die Ge­schi­cke des VFRB, Ver­band der frei­be­ruf­li­chen Rest­au­ra­to­ren in Bay­ern und leis­te­te da­bei ei­nen wich­ti­gen Bei­trag zur Ent­wick­lung der heu­ti­gen Hoch­schul­aus­bil­dung wie zur Ein­bin­dung der Rest­au­ra­to­ren­schaft in den Ver­band der frei­en Be­ru­fe. In die­ser Funk­ti­on leis­te­te Toni Mack auch wich­ti­ge Bei­trä­ge zur Ba­sis­for­mu­lie­rung des deut­schen Eh­ren­ko­dex für Rest­au­ra­to­ren, der noch im We­sent­li­chen sei­tens des VDR bes­teht.            

In die­sem Rah­men hat­te er auch häu­fig mit dem The­ma der Kor­rup­ti­on in der Denk­mal­pfle­ge Be­rüh­rung, das die Fa­mi­lie bis heu­te be­kämpft. Darüber­hi­naus set­zen sich die Rest­au­ra­to­ren heu­te für eine Re­form des Denk­malam­tes ein, hin zu mehr Ef­fi­zi­enz, Bür­ger­nä­he und bes­se­rer Be­ra­tungs­qua­li­tät. Dies im Be­wußt­sein, daß die Exis­tenz funk­ti­o­nel­ler Denk­mal­schutz­be­hör­den un­ver­zicht­bar ist.            

Im Be­mü­hen die fach­li­che Kom­pe­tenz zu stei­gern und zu­gleich das funk­ti­o­nel­le Zu­sam­men­wir­ken der Prak­ti­ker mit den Wis­sen­schaft­lern art­ver­wand­ter Fach­dis­zip­li­nen  zu­sam­men­zu­füh­ren entstand die WTA e.V.. Als Mit­ideen­ge­ber und Grün­dungs­mit­glied (16.12.1976) darf sich Toni Mack zu den ers­ten Zehn rech­nen, de­ren Zahl sich (in­ter­na­ti­o­nal ) in­zwi­schen auf ca. 500 ge­stei­gert hat (Info un­ter www.wta.de).            

In Fol­ge wur­de im Jahr 1980 der DMF e.V. ge­grün­det.