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Montag, 22. Oktober 2018

 

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Bekämpfung und alternative Methoden

Heu­tzu­ta­ge hat sich die Pa­let­te der mög­li­chen Be­kämp­fungs­mit­tel er­heb­lich er­wei­tert und auch das Be­wußt­sein für Gif­te im Wohn­um­feld ist beim Ver­brau­cher deut­lich ge­schärft.

Trotz­dem darf man sich kei­ne Wun­der er­war­ten. Wer In­sek­ten par­ti­ell und ak­tiv be­kämp­fen will, be­nö­tigt da­für Gift - al­les eine Fra­ge der Do­sis.

Weniger ist mehr ... deshalb darf in jedem Fall die Frage gestellt werden, ob eine Bekämpfung tatsächlich erforderlich ist. Nur störender Nagsel-Staub (Bohrmehl eines Holzwurms) rechtfertigt keinen Gifteinsatz, zumal der dieses Problem ja auch nicht beheben kann sondern nur eine Festigung!

Mit ge­rin­gem An­no­bi­um-Be­fall läßt sichs bei­spiels­wei­se gut le­ben - zeugt er doch meist von gu­tem, ge­sun­dem Raum­kli­ma.

Ist die Holz­substanz nicht ernst­haft ge­fähr­det, dau­ert es in man­chen Fäl­len Ge­ne­ra­ti­o­nen, bis wirk­li­che Schä­den ent­ste­hen.

Un­ser Rat: Dau­er­haf­tes Be­obach­ten, ent­fer­nen von Staub und ein Aus­sau­gen der Lö­cher ggf. mit ge­rin­gen par­ti­el­len Fes­ti­gun­gen kann eine gute Lö­sung sein, die Holz und Ge­sund­heit schützt.

Als Al­ter­na­ti­ve zu in­sek­ti­zi­den Wirk­stof­fen hel­fen sog. Fer­ro­mon-Fal­len, die mit Lock­stof­fen ar­bei­ten oder auch sog. Chi­tin-Hem­mer, die ei­nen Me­cha­nis­mus an­grei­fen, den nur In­sek­ten ha­ben - die Chi­tin­bil­dung. Die Lar­ve ver­en­det im Sta­di­um der da­rauf­fol­gen­den Häu­tung, die ge­hemmt wird. Wie sich die­se ge­ne­tisch wir­ken­den Stof­fe je­doch bei den In­sek­ten aus­wir­ken und wel­che lang­fris­ti­gen Fol­gen da­von aus­ge­hen, hat noch nie­mand er­forscht.

Die Zu­ver­läs­sig­keit die­ser Al­ter­na­ti­ven liegt je­doch bei ca. 50-60 % - manch­mal so­gar da­run­ter ...

Die­se Tref­fer-Quo­te er­reicht man auch durch Ein­satz von mo­di­fi­zier­ten, sog. mi­ne­ra­li­schen Fes­ti­gungs­mit­teln, die nach Ab­lüf­ten ei­nes Lö­sungs­mit­tels ab­so­lut un­gif­tig und für den Le­bens­mit­tel­be­reich ge­eig­net sind.
Die­se Ma­te­ri­a­li­en stam­men aus der pro­fes­si­o­nel­len Stein­fes­ti­gung und soll­ten auf­grund des Ar­beits­schut­zes au­schließ­lich von Fach­leu­ten bzw. un­ter An­lei­tung an­ge­wen­det wer­den.
Wäh­rend der Re­ak­ti­ons­pha­se die­ser mod. amor­phen Kie­sel­säu­rees­ter wird Was­ser aus der Um­ge­bung an­ge­zo­gen, das in Fol­ge zu ei­ner Aus­trock­nung der Lar­ven führt - auch das Lö­sungs­mit­tel kann die­se tö­ten. Zu­rück bleibt im Holz rei­ner, amor­pher Quarz, SiO2, der ne­ben brand­schüt­zen­den Ei­gen­schaf­ten die Holz­substanz fes­tigt und sie für nach­fol­gen­de Scha­din­sek­ten un­in­te­res­sant macht.

Wer das Prob­lem mit groß­flä­chi­gem Be­fall hat, soll­te in je­dem Fall eine qua­lif­zier­te Fach­fir­ma da­für be­auf­tra­gen. Par­ti­el­le Maß­nah­men sind hier zweck­los.
Die an­ge­bo­te­nen Maß­nah­men wer­den heu­te er­freu­li­cher­wei­se mit Ver­fah­rens­wei­sen durch­ge­führt, nach de­ren Ein­satz kei­ner­lei Rück­stän­de mehr im Ob­jekt ver­blei­ben. Je nach Ob­jekt­ge­ge­ben­heit und fi­nan­ziel­len Mög­lich­kei­ten ist zu ent­schei­den wel­che Me­tho­de re­a­li­sier­bar ist:

  • Heiß­luft-Ver­fah­ren
  • Bega­sung mit iner­ten Ga­sen wie Koh­len­di­oxid oder Sticks­toff